Wo hilft die Mitochondrientherapie?

Burn-out-Syndrom, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Arterioskleorse, Funktionsstörungen des Immunsystems mit rezidivierenden Virus-, Pilz- und Bakterieninfektionen, degenerative Erkrankungen des Bewegungsapparates, chronischen Entzündung, Alterserkrankungen wie M. Alzheimer, M. Parkinson, Demenz, neurologische und psychiatrische Erkrankungen wie Depressionen, allergische Erkrankungen, Sexualfunktionsstörungen, Stoffwechselstörungen, Hormonstörungen, Autoimmunerkrankungen, Krebs

Was ist die Mitochondrientherapie?

Die Mitochondrientherapie vereint viele Erkenntnisse der Naturheilkundlichen Medizin indem sie vielfach an den tief liegende Ursachen von Erkrankungen und nicht nur deren Symptomen ansetzt. Ziel ist das Aufheben von Mangelzuständen bei Mikro- und Makronährstoffe, um eine Regeneration der Mitochondrienfunktion zu ermöglichen. Besonders die Unterstützende Behandlung des Burn-Out-Syndroms zeichnen diese Behandlungsmethode aus.

Was sind Mitochondrien?

Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen haben sich menschlichen Zellen im Lauf der Evolution aus zwei unterschiedlichen Zellen zusammengeschlossen. Dies waren einerseits die „Archaea“ welche als Wirtszellen das Zellplasma bilden. Die anderen Zellen waren die „Proteo-Bakterien“, welche als Endobionten (Einwohner) die Energiegewinnung bewerkstelligen und gemeinsam die Mitochondrien bilden. Der Unterschied zum Ansatz der Schulmedizin ist, dass nach der „Cellsymbiose“, entgegen der Lehrmeinung, die Zellen zwar in einem Zellkern integriert, aber nicht verschmolzen sind.
Neben der Umwandlung von Sauerstoff in Adenotriphosphat (ATP) - dem Treibstoff der Muskulatur werden fast alle Stoffwechsel und Entgiftungsvorgänge in den Zellen von den Mitochondrien geleistet. Eine Zerstörung der Mitochondrienstruktur, welche vor allem an einem Vitalstoffmangel liegt, hat eine katastrophale Auswirkung für die Zelle. Nach der Cellsymbiose sind viele chronische Erkrankungen in einer gestörten Mitochondrienfunktionen begründet.

So läuft die Therapie ab

Die gezielte Verabreichung von Mikro- und Makronährstoffen soll der Regeneration der Zellen helfen. Unterstützt wird die Therapie durch spezielle Ernährungsempfehlungen. Die Infusion enthält Aminosäuren, Spurenelemente und Mineralstoffe, sowie Vitamine. Vorteile einer Infusionstherapie gegenüber z.B. Tabletten sind die genaue Dosierung und die Umgehung des Verdauungstraktes. Die die Häufigkeit der Therapie hängt vom individuellen Krankheitsbild des Patienten ab und kann von täglichen bis zu monatlichen Sitzungen reichen. Die Dauer einer Infusion beträgt ein bis zwei Stunden.

Mitochondrien und das Burn-Out-Syndrom im Speziellen

Neben dem Hormonspiegel geraten auch Vitamin- und Mineralstoffhaushalt bei Dauerstress aus der Balance. Ein Mangel an Mikronährstoffen wie an B-Vitaminen, Vitamin C und D, Coenzym Q10, Calcium, Magnesium, Eisen und Zink, erhöht zusätzlich die Stressanfälligkeit. Unter Stress werden die B‑Vitamine, besonders schnell aufgebraucht, weil sie zur Produktion der Stresshormone benötigt werden. Generell ist bei erhöhter körperlicher und psychischer Belastung mit einem Mehrbedarf an Mineralstoffen zu rechnen. Besonders Vitamin C und Magnesium werden unter Stress vermehrt ausgeschüttet und ausgeschieden. Bei Dauerstress ist ein Magnesiummangel vorprogrammiert. Da Magnesium die Cortisol-Ausschüttung reguliert und so auf das Nervensystem wirkt verstärkt ein Mangel den Stress zusätzlich.
Der Zusammenhang aus erhöhtem Vitalstoffverbrauch unter Stress und einer schädigenden Wirkung auf die Zellen durch Nährstoffmangel zeichnet somit Stress als einen maßgeblichen Auslöser für Krankheiten aus. Zusätzlich ist gerade Stress einer der Gründe für eine unbedachte und mangelhafte Ernährung sowie einer ungesunde Lebensweise im Allgemeinen - Ein Teufelskreislauf. Die Folge von chronischem Stress für den Körper ist eine Dysbalance in der Energieversorgung. Aus ineffizienten Zellen wird nicht mehr die nötige Energie zur Verfügung gestellt, es kommt zu Erschöpfung, Müdigkeit und verletzendes Burn-Out.